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Geschrieben von RetroRunning.de
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Marathon anders: Paula Mairer aus Wien will beim 6. medien.marathon münchen 2005 einen Rekordversuch im Rückwärtslaufen wagen. Die 46-jährige Österreicherin will mit dieser Aktion in das Guiness Buch der Rekorde. Ihre Chancen stehen gut, denn - was das Rückwärtslaufen angeht - ist Paula Mairer kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 2004 lief sie in Salzburg den Halbmarathon in 2:49:48. Einen Marathon rückwärts lief sie zuletzt im Oktober 2004 bei der Impossibility Challanger, einem Benefizlauf in Starnberg in 6:05:42. |
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Geschrieben von RetroRunning.de
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Am Samstag, den 08.10.2005, kommen Rückwärtsläufer aus verschiedenen
Nationen zu einem ersten großen Treffen zusammen. Hauptziel der Veranstaltung ist die Gründung eines Verbandes für nationale und
internationale Rückwärtsläufer.
Der Initiator Roland Wegner,
amtierender Weltrekordhalter über 200 Meter rückwärts und mit einem
Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde versehen, rechnet mit einer regen
Beteiligung. Bereits fest zugesagt haben die
internationalen Koryphäen des Retrorunning, Edith u. Christian Grollé
aus Frankreich sowie Johannes Gosch mit Ehefrau Doris aus Österreich.
Auf der Tagesordnung sind folgende Programmpunkte vorgesehen: |
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Geschrieben von RetroRunning.de
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Ein ausführliches Portrait über das RetroRunning auf Spiegel Online - ist das der lang ersehnte Ritterschlag für die alternative Laufbewegung? Am 17.05.2005 erschien publikumswirksam auf der Startseite einer der meistgeklickten Websites Deutschlands ein großflächiger und bebilderter Teaser (Aufreißer) mit der Überschrift "Neuer Lauftrend - Mit dem Rücken voran". Der Artikel portraitiert den österreichischen Pionier des RetroRunning, Johannes Gosch, der den Sport in seiner Heimat Steiermark zu einem wahren Boom verholfen hat. So wird geschildert, wie er 2003 einen Marathon als Rückwärtsläufer bestritt und sämtliche Geradeausläufer hinter sich ließ. |
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Geschrieben von RetroRunning.de
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Klar, Laufen ist eine einfach auszuübende Sportart. „Immer der Nase
nach laufen“ - sprich: vorwärts - ist für einen Menschen die
vermeintlich effektivste und schnellste Form der Fortbewegung. Zur
Abwechslung aber mal rückwärts zu laufen hat durchaus auch seine
Vorteile. So stärkt das RetroRunning die vordere
Oberschenkelmuskulator, was insbesondere dann wichtig ist, wenn Du
unter Knieproblemen leidest oder Du Dich von einer Knieverletzung
erholst.
In der Sportwissenschaft aktuell nicht ganz unstrittig ist die Frage
des erhöhten Kalorienverbrauchs bei der Ausübung des RetroRunning
gegenüber dem normalen Vorwärtslaufen. Manche Studien weisen beim
RetroRunning einen Energiemehrverbrauch von 40% bis 120% (!) bei
gleicher Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorwärtslaufen auf.
Andere
Untersuchungen führen zu dem Ergebnis, dass die „unkonventionelle
Variante“ der Fortbewegung bei langsamer bis mäßiger Geschwindigkeit
ebenso anstrengend ist wie die bewährte Methode des Vorwärtslaufens. Es
bleibt abzuwarten, welche wissenschaftlichen Annahmen sich letztlich
durchsetzen werden. Auf jeden Fall ist das Rückwärtslaufen ein
ungewohnter und unnatürlicher Bewegungsablauf, der körperlich sehr
fordernd ist. Für Einsteiger sind kürzere Distanzen (von 200 bis 500
Meter) aber durchaus empfehlenswert. Wenn Du das RetroRunning etwa ein-
bis zweimal pro Woche in Dein Lauftraining integrierst, kommst Du
garantiert schnell in den Genuss einer verbesserten Laufökonomie. |
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