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Über das Rückwärtslaufen Drucken E-Mail
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Geschrieben von RetroRunning.de   
Das Rückwärtslaufen (RetroRunning) ist eine einfache Bewegungsform mit großer Wirkung. Der gesamte Organismus wird anders beansprucht. die Zehenspitzen zeigen während des Laufens entgegen der Bewegungsrichtung.

Philosophisch gesehen ist das Rückwärtslaufen ein idealer Ausgleich zum vorwärtsbeschleunigten Lebensstil und eröffnet neue Perspektiven. Rückwärtslaufen verbessert in kurzer Zeit die Koordination, das Gleichgewichtsgefühl und die Körperhaltung. Es trägt somit zu mehr Selbstbewusstsein bei. Für Leistungssportler ist es eine ausgezeichnete Verletzungsprophylaxe.

Als nachteilig sei an dieser Stelle angeführt, dass die Augen falsch positioniert sind, was zu Problemen beim Laufen führt. Die Angst sitzt wörtlich im Nacken. Statt auf die Nase kann man auf den Hintern fallen. Aber: Übung macht bekanntlich den Meister.

Dabei gibt es die Idee des Rückwärtslaufens schon lange. Bereits 1826 wurde dieser Kunstlauf zum ersten Mal erwähnt. Als Pionier in Sachen RetroRunning gilt heutzutage der Franzose Christian Grollé, der sich seit 1978 mit dieser Laufart beschäftigt. 1992 fand in Poviglio/Italien der erste Rückwärtswettkampf in Europa statt. Mittlerweile gibt es Rückwärtsläufe auch in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Neuseeland, Nord- und Südamerika, Indien und Südafrika. Ein zukünftiger Boom?

Quelle: www.retrorunning.at
 
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