| Laufen einmal andersherum - Abwechslung tut gut! |
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| Geschrieben von RetroRunning.de | |||||
Seite 1 von 3 In der Sportwissenschaft aktuell nicht ganz unstrittig ist die Frage des erhöhten Kalorienverbrauchs bei der Ausübung des RetroRunning gegenüber dem normalen Vorwärtslaufen. Manche Studien weisen beim RetroRunning einen Energiemehrverbrauch von 40% bis 120% (!) bei gleicher Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorwärtslaufen auf. Andere Untersuchungen führen zu dem Ergebnis, dass die „unkonventionelle Variante“ der Fortbewegung bei langsamer bis mäßiger Geschwindigkeit ebenso anstrengend ist wie die bewährte Methode des Vorwärtslaufens. Es bleibt abzuwarten, welche wissenschaftlichen Annahmen sich letztlich durchsetzen werden. Auf jeden Fall ist das Rückwärtslaufen ein ungewohnter und unnatürlicher Bewegungsablauf, der körperlich sehr fordernd ist. Für Einsteiger sind kürzere Distanzen (von 200 bis 500 Meter) aber durchaus empfehlenswert. Wenn Du das RetroRunning etwa ein- bis zweimal pro Woche in Dein Lauftraining integrierst, kommst Du garantiert schnell in den Genuss einer verbesserten Laufökonomie. Der Hauptvorteil liegt in der gezielten Kräftigung der vorderen Oberschenkel-, der Wadenmuskulatur, der Gesäß- sowie der Schienbeinmuskulatur. Für einen Läufer, der sich von einer Knieverletzung erholen will, bedeutet langsames Rückwärtslaufen weniger Belastung für die gelenkstützenden Bänder. Die starken Aufprallkräfte, wie sie beim normalen Vorwärtslaufen auftreten, werden durch die längeren Bodenkontaktphasen gemindert. Ganz zielgerichtet stößt sich der Vorfuß beim Rückwärtslaufen ab, das Bein greift anschließend weit nach hinten in Laufrichtung. Genau dieser Ablauf verbessert Deine Bewegungsökonomie. Einerseits sensibilisierst Du Deinen Laufstil durch das RetroRunning, andererseits gewinnst Du ein verbessertes Schrittmuster und eine kräftigere Beinmuskulatur, die nicht zuletzt das empfindliche Kniegelenk stärkt. |
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