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Bericht vom internationalen RetroRunning-Treffen in Augsburg Drucken E-Mail
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Geschrieben von RetroRunning.de   
Am vergangenen Wochenende kamen in Augsburg Rückwärtsläufer aus Frankreich, Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um in freundschaftlicher Atmosphäre die Gründung einer ersten internationalen RetroRunning-Vereinigung zu vollziehen. Mit diesem Schritt sollten endgültig die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der alternativen Laufbewegung im In- wie im Ausland gestellt werden.

Unter der Moderation von Roland Wegner fand eine lebhafte und fruchtbare Diskussionsrunde statt, zu deren Teilnehmern unter anderem das Ehepaar Christian und Edith Grollé aus Frankreich (durch Dolmetscherin unterstützt) sowie Johannes Gosch aus Östereich zählten, die den langen Anreiseweg erfreulicherweise nicht scheuten und damit zum Gelingen der Veranstaltung maßgeblich beitrugen.

Neben diesen bekannten Koryphäen des RetroRunning waren auch Organisatoren von Rückwärtsläufen ebenso wie Vertreter der Presse der Einladung nach Augsburg gefolgt. Der Ablauf des Treffens gestaltete sich wie folgt:

Einstimmig erfolgte der Beschluss, eine internationale RetroRunning-Vereinigung mit dem Namen International RetroRunner (IRR) aus der Taufe zu heben, in der sich jeder Rückwärtsläufer oder jede Rückwärtsläuferin ungeachtet von Sprache und Nationalität jederzeit engagieren kann, mit dem Ziel, das RetroRunning in der Welt zu größerer Popularität zu verhelfen. Dem Internet kommt hierbei die tragende Rolle zu, alle Rückwärtsläufer miteinander zu vereinen und Interessierte der Sportart zuzuführen.

Als ein weiterer wichtiger Meilenstein wurde beschlossen, im kommenden Jahr miteinander ein großes internationales RetroRunning-Sportfest stattfinden zu lassen. Den Zuschauern am Veranstaltungsort wie den Vertretern der Presse soll dabei vor Augen geführt werden, dass RetroRunning eine Sportart ist, die durchaus auf einem sportlich hohen Niveau von Athleten aus dem In- und Ausland betrieben wird. Neben der Jagd nach Podestplätzen und Bestzeiten soll aber auch "Otto Normalläufer" bei diesem internationalen Meeting die Gelegenheit bekommen, selbst an den Start zu gehen und die ersten Schritte im Rückwärtsgang zu absolvieren.

Die Botschaft, die von der Veranstaltung ausgehen soll, soll über dem eigentlichen Wettkampfgedanken stehen. Diese könnte in etwa so aussehen:

RetroRunning ist eine Sportart,
  • die wesentliche, wissenschaftlich belegte gesundheitliche Vorzüge aufweist,
  • die in ihrer Ausübung weitestgehend ungefährlich ist, wenn man gewisse Grundregeln beachtet,
  • die für fast Jedermann leicht zu erlernen ist,
  • die in ihrer Ausübung viel Spaß macht, aber es verdient, seriös betrachtet zu werden,
  • und die es wert ist, in das Trainingsprogramm eines jeden Vorwärtsläufers - egal ob Hobbyläufer oder Hochleistungssportler- aufgenommen zu werden.

Eine professionelle und seriöse interne Organisation bzw. Kommunikation nach außen, welche aber keineswegs den "Mach mit und hab Spaß!"-Gedanken vernachlässigen sollte, werden für den Erfolg dieser ersten großen internationalen RetroRunning-Veranstaltung ausschlaggebend sein. Über Veranstaltungsort, -termin und -details, wie z.B. die einzelnen Wettkampf-Disziplinen, wurde bei dem Treffen bereits grob gesprochen. Weitere Klarheit wird hier allerdings erst der künftige Informationsaustausch via Internet, E-Mail und Telefon bringen.

Alles in allem war das Treffen also viel mehr als "nur" ein reines Kennenlernen der Beteiligten und kann als klarer Erfolg für das RetroRunning gewertet werden. Nicht zuletzt dem großen Engagement des Gastgebers Roland Wegner ist es zu verdanken, dass es hierzu überhaupt kommen konnte.
 
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