| 2 Bergläufe in der Schweiz innerhalb 1 Woche |
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| Geschrieben von Roland Wegner | |
Wer ist erster Rückwärts-Berglauf-Organisator der Welt?2 Schweizer Organisatoren streiten um Premierenveranstaltung und Einzug ins Guinnes-Buch - sogar Polizei eingeschaltet!Manch einer wollte es nicht glauben, als der Schweizer Rino Inäbnit noch vor 9 Monaten im Schweizer Fernsehen (SF 1) ankündigte, dass im eigenen Land nach der ersten Weltmeisterschaft nun auch der erste Rückwärtsberglauf ausgerichtet werden soll. Seine Idee nahm Gestalt an und so findet man nun schon seit einigen Monaten auf www.rueckwaerts-berglauf.ch die Ausschreibung zur Premiere.Insgesamt sollen am 20. August 2006 über 11000 Meter Streckenmeter und 1400 Höhenmeter am Schweizer Stanserhorn retro bewältigt werden. Zehn Teilnehmer, wohl die härtesten der Welt haben sich schon angekündigt und sind gerne bereit, die 38 Schweizer Franken (25 Euro) zu berappen, wo doch neben härtesten Muskelschmerzen und einem netten Erinnerungspreis die Rückfahrt mit der berühmten Stanserhornbahn lockt. Doch plötzlich gewittert es in der Schweizer Retrowelt: ein mutmaßlicher "Trittbrettfahrer" tauchte im Internet auf und verkündet auf www.rueckwaerts-berglauf.ch.vu seine Version vom 1. Rückwärtsberglauf der Geschichte. Der Veranstalter Walter Niederberger definiert jedoch einen richtigen Berglauf mit 1044 Meter Streckenlänge und nur 98 Höhenmetern. Wohl ein Schlag ins Gesicht für jeden Berglaufmassochisten, für Hobbyläufer und Anfänger jedoch genau richtig. Außerdem werden nur 15 Schweizer Franken an Startgeld verlangt, als Preis locken für jeden Teilnehmer "Nidwaldner Biräweggä", für Phantasie bleibt hier Freiraum. Am 15.08.2006 war es nun soweit und sechs wagemütige Retrorunner bewältigten den 1. Bergsprint der Geschichte. Es gewann René Hauser aus Ennetbürgen in einer Zeit von 7:44,98 Minuten. Ergebnisse unter www.rueckwaerts-berglauf.ch.vu Der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige René Reinli nach der Veranstaltung: "Wir wollten nur eine kleine "Plauschveranstaltung" machen, nachdem wir der Meinung waren, dass Herr Inäbnit (Organisator des langen Berglaufes) einige komische Medienauftritte hinlegte, die den faden Beigeschmack hatten, dass es sich wohl weniger um Sport, sondern mehr um mediale Aufmerksamkeit und den Einzug ins Guinnes-Buch handelt. Bei unserer Veranstaltung war Herr Inäbnit nämlich nur Zuschauer, und das als passionierter Rückwärtläufer. Er wollte unseren kurzen Berglauf sogar durch die Polizei verbieten lassen...!" |
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