| Retrorunner Dold gegen Olympiazweiten Busemann |
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| Geschrieben von Roland Wegner | |
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"Unglaublich", die RTL-Show der Merkwürdigkeiten war am Mittwoch Abend vollgepackt mit Menschen, die alle außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Vom Schwertschlucken, Rückwärtssprechen bis zu Gedankenlesen war fast alles Ungewöhnliche dabei. Die neue Trendsportart Rückwärtslaufen durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Nach kurzer Vorstellung im Fernsehstudio wurde Rückwärtsläufer Thomas Dold zusammen mit dem ehemaligen Zehnkämpfer Frank Busemann in die Düsseldorfer Leichtathletikhalle chouffiert, wo die neue 200-Meter-Rundbahn darauf wartete, 15 Runden lang Austragungsort eines interessanten Vorwärts-Rückwärts-Duells zu werden. Cheerleader-Gruppen sorgten nicht nur für den ansprechenden optischen Hintergrund, sondern puschten beide Kontrahenten zu körperlichen Höchstleistungen. Frank Busemann sprach eingangs noch von "großem Respekt vor den 3000 Metern" und teilte daher sein Rennen taktisch so ein, dass er die ersten 8 Runden hinter (vor?) Thomas Dold lief und somit Augenkontakt hielt. Etwas hinderlich zeigten sich für den Rückwärtsläufer die angesteilten und engen Kurven, was ihn aber nicht vom Weltrekordkurs abhalten konnte. Frank Busemann zog sein Rennen in der Schlussphase doch einigermaßen souverän durch und lies den Fernsehzuschauern keinen Zweifel am Ausgang aufkommen. Trotzdem war seine Siegzeit (11:20 Minuten) nur 5 Sekunden schneller als die vom neuen und alten Weltrekordler Thomas Dold, dem sensationell 11:25,85 Minuten gelang. Ex-Leichtathlet Busemann war für Dold noch zu schnell, für das nächste Vorwärts-Rückwärts-Duell empfiehlt der Redakteur einen Profifußballer á la Jens Nowotny als Konkurrenten...oder Eishockeyprofis, der Redakteur hat es über 100m gegen AEV-Spieler schon vorgemacht. |
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