Wettkampfordnung

(1) Bei Rückwärtslaufwettkämpfen müssen sich die Athleten mit dem Rücken voran bewegen. Die Zehenspitzen haben während des Wettkampfes immer entgegengesetzt der Laufrichtung zu zeigen. Unterstützung durch Vorwärtsbegleitung ist erlaubt, jedoch darf keine Körperberührung stattfinden.

(2) Bei Bahnwettkämpfen werden die Richtlinien des Deutschen Leichtathletikverbandes anerkannt. Insbesondere müssen bei den Strecken 100m, 200m, 400m und 4x100m die Athleten in Bahnen laufen. Wer die Bahn unzulässigerweise verlässt und dabei sich einen Vorteil verschafft oder andere Athleten behindert, soll vom Wettkampfgericht disqualifiziert werden.

(3) Bei Bahnwettkämpfen über 400m laufen die Rückwärtsläufer in der Innenbahn. Dabei ist jeder Rückwärtsläufer verpflichtet, einem schnelleren Athleten auszuweichen, um Zusammenstöße zu verhindern. Verstöße können zur Disqualifikation führen.

(4) Rückwärtsläufer starten aus dem Hochstart. Bei Bahnwettkämpfen bis 400m können die Athleten im Hochstart wahlweise auch mit Startblock als Abdrucksunterstützung starten. Die Fersen der Athleten dürfen vor dem Start die Startlinie nicht berühren.

(5) Die Zeitmessung wird mit Erreichen des Rückens („Brusthöhe“) auf Höhe der Ziellinie beendet.

(6) Die Startnummern sind auf dem Rücken zu befestigen.

(7) Aus Sicherheitsgründen wird jedem Rückwärtsläufer dringend empfohlen, eine Schutzausrüstung (Kopfschutz, Handgelenk- und Ellenbogenschoner) zu tragen. Für etwaige Verletzungen kann kein Veranstalter in Haftung genommen werden.

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